Das klingt ganz nach dem Maroni-Röhrling (Imleria badia, früher Boletus badius) oder dem Körnchen-Röhrling bzw. Flockenstieligen Hexen-Röhrling (Neoboletus luridiformis).
Besonders beim Flockenstieligen Hexen-Röhrling passiert genau das häufig:
- Die Angst vor der Giftigkeit: Durch sein intensiv blau anlaufendes Fleisch beim Anschneiden und den roten Stiel halten ihn viele Gelegenheits-Pilzsammler fälschlicherweise für giftig (oft wird er mit dem tatsächlich giftigen Satans-Röhrling verwechselt).
- Der kulinarische Wert: Gut durchgegart gilt der Flockenstielige Hexenröhrling unter Kennern als hervorragender Speisepilz – oft sogar als geschmacklich fester und geschmackvoller als der klassische Steinpilz.
Auch beim Maroni-Röhrling gibt es regionale Vorbehalte, da das Fleisch im Schnitt leicht bläut.
Welchen Pilz meinst du genau – den Hexenröhrling oder eine andere bestimmte Art?