Die Slowaken befürchten, dass er giftig ist: Tatsächlich ist er einer der köstlichsten Pilze aus unseren Wäldern!

Das klingt ganz nach dem Maroni-Röhrling (Imleria badia, früher Boletus badius) oder dem Körnchen-Röhrling bzw. Flockenstieligen Hexen-Röhrling (Neoboletus luridiformis).

Besonders beim Flockenstieligen Hexen-Röhrling passiert genau das häufig:

  • Die Angst vor der Giftigkeit: Durch sein intensiv blau anlaufendes Fleisch beim Anschneiden und den roten Stiel halten ihn viele Gelegenheits-Pilzsammler fälschlicherweise für giftig (oft wird er mit dem tatsächlich giftigen Satans-Röhrling verwechselt).
  • Der kulinarische Wert: Gut durchgegart gilt der Flockenstielige Hexenröhrling unter Kennern als hervorragender Speisepilz – oft sogar als geschmacklich fester und geschmackvoller als der klassische Steinpilz.

Auch beim Maroni-Röhrling gibt es regionale Vorbehalte, da das Fleisch im Schnitt leicht bläut.

Welchen Pilz meinst du genau – den Hexenröhrling oder eine andere bestimmte Art?

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