Es klingt fast wie ein Geheimnis, das von Großmüttern weitergegeben wurde, aber hinter diesem „goldenen Trick“ steckt tatsächlich viel Wissenschaft. Essig zu Kartoffeln zu geben, verbessert nicht nur den Geschmack, sondern verändert auch die Konsistenz grundlegend.
Hier erfahren Sie, warum Sie es nach dem ersten Mal nie wieder missen möchten:
- Gekochte Kartoffeln, die nicht zerfallen
Wenn Sie Kartoffeln für Salat oder zum Anbraten kochen, besteht die Gefahr, dass die Außenseite mehlig wird und die Kartoffeln zerfallen, bevor sie innen gar sind.
Der Trick: Geben Sie nach den ersten 10 Minuten Kochzeit einen Esslöffel Essig in das kochende Wasser.
Warum es funktioniert: Essig bildet einen dünnen Schutzfilm auf der Außenseite der Kartoffel, sodass sie auch nach dem Garen fest bleibt.
- Superknusprige Ofenkartoffeln
Träumen Sie von Bratkartoffeln mit einer Kruste wie im Restaurant? Dann ist Essig Ihr bester Verbündeter.
Der Trick: Blanchieren Sie die Kartoffeln vor dem Backen in Wasser mit Essig.
Warum es funktioniert: Die Säure verhindert, dass das Pektin der Kartoffeln zu schnell abgebaut wird. Nach dem Backen trocknet die Oberfläche besser, sodass die Maillard-Reaktion für unglaubliche Knusprigkeit sorgt, ohne dass die Stärke verbrennt.
- Ausgewogener Geschmack
Kartoffelstärke kann im Mund etwas schwer wirken.
Der Gourmet-Tipp: Ein Schuss Essig (vielleicht Apfelessig oder Weißwein) am Ende der Garzeit gleicht die Fettigkeit von Öl oder Butter aus und macht das Gericht frischer und leichter.
Kleiner Extra-Tipp: Wenn Sie selbstgemachte Pommes frites zubereiten, weichen Sie diese vor dem Frittieren etwa 30 Minuten in kaltem Wasser mit Essig ein. So geben sie überschüssige Stärke ab und werden viel goldbrauner und knuspriger!
Stil-Tipp: Nicht zu viel! Ziel ist es, die chemische Reaktion der Säure zu nutzen, nicht die Beilage in Essiggurken zu verwandeln.
Wie bereiten Sie Kartoffeln am liebsten zu? Vielleicht habe ich ja einen Tipp speziell für dieses Rezept!