In Japan bereitet jeder es zu Hause zu, um Krankheiten vorzubeugen.

Du spielst wahrscheinlich auf Miso-Suppe oder Umeboshi an – zwei der bekanntesten Eckpfeiler der traditionellen japanischen Hausapotheke und Alltagsernährung!

In Japan basiert die Alltagskultur stark auf dem Prinzip Ishoku Dōgen (医食同源), was übersetzt bedeutet: „Nahrung und Medizin haben dieselbe Quelle.“ Krankheiten wird vor allem durch die tägliche Ernährung vorgebeugt.

Hier sind die drei verbreitetsten Speisen und Getränke, die in japanischen Haushalten genau zu diesem Zweck zubereitet werden:

1. Miso-Suppe (Misoshiru)

Fast jede japanische Familie trinkt täglich mindestens eine Schale frisch zubereitete Miso-Suppe.

  • Wirkung: Miso ist eine fermentierte Sojabohnenpaste voller Probiotika, Enzyme und Antioxidantien.
  • Nutzen: Stärkt die Darmflora (wo rund 70 % des Immunsystems sitzen), fördert die Verdauung und senkt Entzündungsmarker.

2. Umeboshi (Eingelegte Ume-Pflaumen)

In Japan gibt es das Sprichwort: „Eine Umeboshi am Tag hält den Arzt fern.“ Sie werden oft zu Hause eingelegt oder in warmem Wasser/Tee zerdrückt getrunken.

  • Wirkung: Extrem sauer und salzig, wirkt stark basisch im Körper.
  • Nutzen: Hält Erreger ab, hilft gegen Müdigkeit, fördert die Entgiftung der Leber und bringt die Verdauung in Schwung.

3. Amazake (Fermentierter Reis-Drink)

Wird oft als „trinkbare Infusion“ (Nomu Tensaiki) bezeichnet.

  • Wirkung: Ein alkoholfreies, natürlich süßes Getränk aus fermentiertem Reis (Kōji-Reis).
  • Nutzen: Reich an B-Vitaminen, Aminosäuren und Enzymen. Es wird im Winter heiß getrunken, um Erkältungen vorzubeugen, und im Sommer kalt gegen Erschöpfung.

Meintest du eines dieser drei Hausmittel oder ging deine Frage in Richtung eines ganz speziellen Rezeptes (wie z. B. Ingwer-Honig-Extrakt oder fermentiertes Knoblauch-Honig-Elixier)?

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