Heute beim Spazierengehen entdeckte ich es plötzlich überall an meiner Hose – keine Ahnung, wie es da hingekommen ist. Was ist da los?

Sie sind bestimmt schon an Pflanzen vorbeigegangen, die Epizoochorie nutzen – eine Methode der Samenverbreitung, bei der sie sich mit winzigen Haken, Stacheln oder klebrigen Auswüchsen an Tierfell oder der Kleidung von Passanten festsetzen.

Das ist der perfekte Trick der Natur, um die Nachkommen so weit wie möglich von der Mutterpflanze zu entfernen.

Die häufigsten „Übeltäter“ an Hosen
Anhand des Aussehens der Haken erkennen Sie, wem Sie begegnet sind:

Gallium aparine: Kleine, hellgrüne oder braune Kugeln (ca. 2–4 mm), die mit winzigen Haken bedeckt sind. Sie haften oft so fest, dass sie sich nur schwer lösen und beim Abreißen Fasern freigeben.

Klette (Arctium): Größere braune „Disteln“ oder ganze Blütenköpfe mit auffälligen Haken an den Enden.

Wasserdost (Agrimonia eupatoria): Kleine, kegel- oder becherförmige Früchte mit einer hakenförmigen Krone an der Spitze. Dreizackige Herzmuschel (Dicotylensis): Ein trockener Samen mit zwei bis vier scharfen „Gabeln“, der sich leicht in Strickwaren verfängt.
Wie bekommt man ihn am schnellsten aus der Hose?


Mit einer Kleberolle für Kleidung: Bei kleineren Samenkugeln (z. B. von Seggen) funktioniert das oft recht schnell. Karte oder alte Kreditkarte: Indem man mit der Kante der Karte von oben nach unten über den Stoff streicht, kann man die Samen schichtweise abkratzen. Bimsstein/Gitter: Bei gröberen Materialien (Jeans, Canvas) hilft es, vorsichtig mit einem Bimsstein oder der rauen Seite eines Spülschwamms über die Oberfläche zu reiben.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, um was es sich handelt: Wie sehen die Samenkugeln oder -stacheln aus (sind es kleine grüne Kugeln, trockene braune Disteln oder scharfe Stacheln)?

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