Die richtige Düngung für Paprika und die größte Ernte aller Zeiten…

Wir scheinen uns mit den besten Gartentipps zu beschäftigen, die im Internet immer wieder für großes Interesse sorgen! Paprika ist da keine Ausnahme: Sie ist wahrscheinlich das anspruchsvollste Gemüse in unseren Gärten.

Wenn Sie die größte Ernte aller Zeiten erzielen möchten, liegt das Geheimnis von Oma (und erfahrenen Gärtnern) meist im richtigen Zeitpunkt und darin, dass Paprika in jeder Wachstumsphase unterschiedliche Nährstoffe benötigt.

Hier ist die richtige Methode, die Sie wahrscheinlich im Sinn haben:

Wachstumsphase: Stickstoffzufuhr
Wenn Paprika klein sind, müssen sie grünes Blattwerk entwickeln.
Tipp: Brennnesseltee (auch Brennnesselferment genannt) ist in dieser Phase ein wahrer Segen. Er enthält viel Stickstoff, der der Pflanze einen entscheidenden Wachstumsschub gibt.

Blütephase: Kalium und Phosphor
Sobald die ersten Blüten erscheinen, muss der Stickstoffgehalt reduziert werden (sonst haben Sie zwar schöne Blätter, aber keine Früchte). Jetzt ist Kalium an der Reihe.

Die Geheimwaffe: Saubere Holzasche oder Bananenschalen (in Wasser eingeweicht oder in der Nähe der Wurzeln vergraben). Kalium sorgt für feste, süße Früchte.

Vergessene Elemente: Kalzium und Magnesium
Wenn Ihre Paprikapflanzen von unten schwarz werden (Blütenendfäule), fehlt ihnen Kalzium.
Omas Trick: Zerstoßene Eierschalen ins Pflanzloch geben oder Kalziumspray auf die Blätter sprühen.

Mein kleiner „faktischer“ Hinweis: Paprika braucht viel Wasser. Sie können sie mit allem düngen, aber wenn sie nicht regelmäßig gegossen werden (am besten mit warmem, abgegossenem Wasser, nicht mit kaltem Gartenschlauch!), erreichen die Nährstoffe die Wurzeln nicht. Paprika vertragen keine Kälte.

Sind ungewöhnliche Zutaten wie Hefe oder Jod auf Ihrer Liste? Die sind in Gartengruppen derzeit sehr gefragt!

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