Hier ist eine Anleitung für den Rosenschnitt am Saisonende: Im nächsten Jahr werden sie doppelt so üppig blühen und riesige Blüten hervorbringen!

Das klingt hervorragend! Der Rosenschnitt im Spätherbst – also am Ende der Saison – ist entscheidend dafür, dass die Pflanze den Winterfrost unbeschadet übersteht und im Frühjahr mit neuer Kraft riesige Blüten bildet.

Hier sind die wichtigsten Schritte für die erfolgreiche Pflege am Saisonende und im zeitigen Frühjahr:

  1. Aufräum- und Rückschnitt im Herbst (Vorbereitung auf das Saisonende)
    Entfernen beschädigter Teile: Schneiden Sie welke, kranke oder beschädigte Triebe sowie verblühte Blüten ab.
    Einkürzen der Höhe: Kürzen Sie zu lange Triebe um etwa ein Drittel ein. Dies verhindert, dass starke Winterwinde das Wurzelsystem lockern oder plötzliche, schwere Schneefälle die Zweige abbrechen lassen.

    Auslichten: Entfernen Sie schwache Triebe, die sich kreuzen oder zur Mitte des Strauchs hin wachsen, direkt an der Basis, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.
  2. Winterschutz (Frostschutz)

    Anhäufeln: Decken Sie den Wurzelhals der Rose (insbesondere die Veredelungsstelle) mit einer 15–20 cm dicken Schicht aus Erde, Kompost oder Lauberde ab.
    Schutz für Hochstammrosen: Umwickeln Sie die Veredelungsstelle mit Jute oder decken Sie sie mit Tannenzweigen ab. 3. F

    Der eigentliche Form- und Anregungsschnitt sollte im zeitigen Frühjahr (etwa im März, vor dem Austrieb) erfolgen:

Schnitt über dem Auge: Setzen Sie den Schnitt immer etwa 0,5–1 cm über einem nach außen gerichteten Auge (Knospe) an und führen Sie ihn leicht schräg aus, damit Niederschlagswasser ablaufen kann.
Trieblänge: Kürzen Sie die dickeren, kräftigeren Zweige auf 3–5 Augen (ca. 15–20 cm) ein; dies führt zu weniger, aber deutlich größeren Blütenköpfen.

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