Das bedeutet das Vorhandensein eines weißen Flecks in Eiern

Der weiße Fleck, den man beim Aufschlagen eines Eies auf dem Eigelb sieht, ist völlig natürlich und deutet in den meisten Fällen auf eines von zwei Dingen hin:

  1. Hagelschnur (Chalaza)
    Meist bemerkt man weiße, spiralförmig gedrehte „Fäden“ oder Flecken an den Seiten des Eigelbs.

Was es ist: Hierbei handelt es sich um die Hagelschnur – einen länglichen Eiweißstrang, der als Verankerung dient. Ihre Aufgabe ist es, das Eigelb in der Mitte des Eies zu halten, damit es nicht gegen die Schale stößt.
Was es bedeutet: Eine ausgeprägte, feste Hagelschnur ist ein Beweis dafür, dass das Ei sehr frisch ist. Mit zunehmendem Alter des Eies baut sich die Hagelschnur allmählich ab und verschwindet.
Ist es essbar? Ja, die Hagelschnur ist völlig harmlos und essbar. In den meisten Fällen löst sie sich beim Kochen oder Backen auf.

  1. Keimscheibe (Blastodisk)
    Wenn Sie einen kleinen, strahlend weißen, runden Punkt direkt auf der Oberfläche des Eigelbs sehen, handelt es sich um die Keimscheibe.

Was es ist: Der Punkt, aus dem sich ein Hühnerembryo entwickeln würde, wenn das Ei befruchtet wäre.
Was es bedeutet:
Handelt es sich um einen kleinen, durchgehend weißen Punkt, wurde das Ei nicht befruchtet (ein handelsübliches Ei aus dem Supermarkt).

Hat der Fleck die Form eines weißen Rings mit einer durchsichtigen Mitte (ähnlich einer kleinen Zielscheibe), wurde das Ei von einem Hahn befruchtet.
Ist es essbar? Ja. Durch die Kühlung wird jegliche Entwicklung sofort gestoppt; das Ei bleibt also in Bezug auf Nährwert und Gesundheit einwandfrei und ist sicher zu verzehren.

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